Meditation statt Monkeymind

Meditation oder eine Möglichkeit meinen Monkeymind zu beruhigen

Meditation statt Monkeymind
Meditation

MONKEYMIND
Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch ist. Aber mein Affe im Kopf (Monkeymind) ist riesig und ständig am plappern. Er rattert eine To-do-Liste nach der anderen runter, listet reale oder eingebildete Ängste auf, erinnert mich immer wieder an unangenehme Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind oder beurteilt das, was gerade passiert – letzteres macht er besonders gerne.

Was tun? Für mich ist Meditation eine sehr wirkungsvolle Art, um zu lernen meinen Monkeymind zu beruhigen. Beim Meditieren trainiere ich meinen Geiste im still werden. Ich  werde achtsamer mit meinen Gedanken.

Aber was ist eigentlich Meditation?
Meditation ist ein Abenteuer mit Dir selbst im Hier und Jetzt. Es ist ein Zustand entspannter Aufmerksamkeit. Zu meditieren bedeutet, bei sich zu sein, sich in sich zurückzuziehen und zu beobachten was passiert, wenn dein Monkeymind sich beruhigt.

Meditation bedeutet für mich,  Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und dann anzunehmen,  „ja“ zu sagen zu allem, was da in mir ist. Es ist eine Art von Selbstliebe und Selbstakzeptanz.  Die Atmung unterstützt mich dabei, sie ist die Brücke zwischen mir und meiner Meditation.

Was bewirkt die Meditation?
Regelmäßige Meditation ist eine Form der Entspannung. Der Herzschlag wird langsamer, die Atmung vertieft sich und Muskelspannungen reduzieren sich.

Ich merke, dass ich besser mit Stress umgehen kann und auch achtsamer und klarer in meinem Denken und Handeln bin. Mein Fokus liegt mehr und mehr auf der Gegenwart und nicht auf dem, was da mal war oder was noch kommen wird.

Ich bin gelassener und ruhiger geworden, seitdem ich regelmäßig meditiere.

Wie meditiere ich?
Es gibt sehr viele Meditationstechniken. Ich habe für mich die Vipassana Meditation gewählt, ein Weg der Selbstveränderung durch Selbstbeobachtung. Grundlage ist die vollkommene Achtsamkeit für die geistigen, emotionalen und körperlichen Phänomene im gegenwärtigen Augenblick.

Wie komme ich zu einer regelmäßigen Meditationspraxis?

ZEIT
Ich meditiere immer morgens – entweder direkt nach dem Aufstehen oder nach dem Frühstück, so zwischen 5 und 15 Minuten. Morgens fällt mir die Konzentration am leichtesten. Abends oder tagsüber geht es aber natürlich auch.

ORT
Optimal wäre eine Meditationsecke oder sogar ein Meditationsraum, in den man sich zurückziehen kann. Aber eigentlich kann man überall meditieren. Momentan meditiere ich in meinem Bus oder am Strand.

REGELMÄßIGKEIT
Um eine regelmäßige Meditationspraxis aufzubauen, ist es natürlich am geschicktesten immer zur gleichen Zeit zu meditieren, damit sich das Meditationsritual verinnerlicht.

HALTUNG
Ein Sitz mit gekreuzten Beinen bildet eine feste Basis, gerne den Po auf einem Kissen erhöhen. Das kann ein Schneidersitz sein oder – für Fortgeschrittene – der Lotussitz. Es geht aber auch auf einem Stuhl.
Die Wirbelsäule ist aufrecht in ihrer natürlichen S- Krümmung und die Hände liegen locker auf den Oberschenkeln.

Meditation statt Monkeymind
Meditation

Stell Dir mal vor, Du würdest Dir jeden Tag nur 5 Minuten Zeit nehmen. Du kannst immer und überall meditieren! Wenn Du Lust bekommen hast, probiere es einfach mal aus. Meditation ist nicht schwer zu erlernen, und Du findest im Netz viele gut angeleitete Meditationen.

Und aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen: Es ist großartig – für deinen Körper, deinen Geist und deine Seele.

Be Wild and Free!

Eure Tanja

fotograf nicolas altmaier

Guten Morgen, Abenteuer

Van Bus Karl
Karl und Tanja

Guten Morgen, Abenteuer!

So habe ich wahrlich nicht jeden Morgen meines bisherigen Lebens begrüßt. Bevor ich meine Entscheidung zum Reisen und somit auch zu meiner Kündigung getroffen habe, plagten mich viele Ängste und Zweifel, ob und wie ich diese Reise bewältigen kann.

Ich war schon immer fasziniert vom Reisen und habe mindestens einmal im Jahr beschlossen eine Weltreise zu machen. Ich habe dann angefangen zu planen und zu recherchieren oder Dinge zu kaufen, die ich evtl. auf der Reise gebrauchen könnte. Ich habe auch mit anderen darüber gesprochen und war für ein paar Tage oder Wochen total fasziniert von meiner Idee um die Welt zu reisen. Leider haben mich meine Ängste stets wieder eingeschüchtert und davon abgehalten.

2016 bin ich dann das erste Mal ganz alleine gereist – und war begeistert. Und auch ein bisschen stolz meine Ängste überwunden zu haben, so dass ich weiter mutige Pläne schmiedete: Ich wollte mir einen Bus kaufen und eine Europatour machen, dabei Yoga unterrichten und einen Blog darüber schreiben. Bäm! Da war meine Vision!

Und – Bäm! – waren auch meine Ängste, mein innerer Kritiker und mein Ego direkt zur Stelle:

Meine Angst: „Ich bin riesig! Mich wirst Du nie los! Du wirst versagen, Du wirst einsam und unglücklich auf Deiner Reise sein!“

Mein Ego: „Ich möchte mich nicht verändern! Ich möchte Sicherheit und auf gar keinen Fall Abenteuer!“

Und mein innerer Kritiker: „Du bist nicht gut genug um einen Blog zu schreiben! Du musst perfekt und stark sein!“

Aber letzten Endes waren meine Vision, mein Traum vom unabhängigen Reisen, meine Liebe zum Meer und zum Surfen sowie mein Leidenschaft mich durch Meditieren und Yoga weiterzuentwickeln stärker als meine Ängste und Kritiker.

Und so sitze ich jetzt in meinem Bus in der Bretagne und fühle mich pudelwohl. Meine Ängste, mein Ego und meinen inneren Kritiker nehme ich natürlich mit, aber irgendwie sind die viel entspannter geworden seit ich losgefahren bin… 😉

In diesem Sinne
Be Wild and Free
Eure Tanja

Surfboard
Tanja und ihr Surfbrett

 

 

 

 

 

Fotograf Nicolas Altmaier